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Blaues Rauschen 2017/2018/2021

„Blaues Rauschen 2021 – Programmheft“

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BLAUES RAUSCHEN – Festival 2018

KÜNSTLERISCHE POSITIONEN UND PERSPEKTIVEN ZWISCHEN ANALOG, DIGITAL UND POSTDIGITAL.

„Open systems e.V.“ präsentierte zum zweiten Mal das Festival BLAUES RAUSCHEN. Schon 2017 stellten wir aktuelle Sound-Konzepte zwischen Electronica, Klangkunst, Postdigitalia, Field Recordings, Performance und Maschinen-Folk vor, die sich mit dem Zusammenspiel von digitalen Möglichkeiten und handgemachter Kunst beschäftigen. Regional und international, namhaft oder bislang unentdeckt.

Das hohe Tempo von Innovationen und damit einhergehenden Veränderungen erfordert auch für die Kunst fortlaufende Aktualisierungen und Standortbestimmungen. Daher ging das Festival 2018 der Frage nach, wie sich technische Neuerungen, künstlerische und politische Prozesse gegenseitig bedingen und beeinflussen.

BLAUES RAUSCHEN möchte für Verschmelzungen und Friktionen, für Konflikt und Konsens in der Wahrnehmung sensibilisieren und stellt Fragen nach der Verschiebung von Grenzen und Konventionen mit künstlerischen und medialen Mitteln.

Neben Herne, Essen und Dortmund waren 2018 auch Bochum und Gelsenkirchen als Festivalspielorte eingebunden. Wie im Jahr zuvor gab es einen Klangkunst-Workshop in Zusammenarbeit mit Schulen. In diesem Jahr arbeiteten Jugendliche in Gelsenkirchen und Herne mit einer Künstlerin zum Thema „Blaues Rauschen – Wasser in der Stadt“.

BLAUES RAUSCHEN fand vom 10.-14. Oktober 2018 an fünf Tagen an fünf Orten statt und ist so ein verbindendes Element in der polyzentralen Stadtregion des Ruhrgebiets. Das Festival stärkt die lokale Vernetzung der Kulturszene durch Kooperationen und setzt damit ein wichtiges Zeichen für eine überregionale Kulturpolitik.

Das komplette Programm: BLAUES RAUSCHEN.

#klangkunst #soundart #soundscapes #electronica #fieldrecording

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Blaues Rauschen 2017/2018/2021

„Blaues Rauschen 2018 – Programmheft“

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Blaues Rauschen 2017/2018/2021

„Blaues Rauschen 2017 – Programmheft“

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Live

BLAUES RAUSCHEN

06.10.2017 – 08.10.2017 – Herne, Flottmannhallen
12.10.2017 – Essen, Goethebunker
14.10.2017 – Dortmund, Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet/Schloß Eving

Mit dem neuen Offstream-Festival für experimentelle Musik und Kunst setzt der Verein open systems in Kooperation mit AufRuhr Records längst Begonnenes fort und führt Ideen und Impulse in die Zukunft. Das langjährig durchgeführte Festival open systems und auch die Ambitionierten Konzerte unter dem Signet „Blaues Rauschen“ finden nun eine Fortsetzung: 5 Tage, 3 Städte, 19 Künstler*innen und Formationen. BLAUES RAUSCHEN will Auftakt für eine neue, ruhrgebietsweit ausgetragene Reihe von Konzerten, Performances, Installationen und Workshops sein – in Festivalform oder auch als Satelliten-Events.

Der Startschuss fällt am Freitag den 6. Oktober 2017 in den Herner Flottmann-Hallen…und erhallt nach bis zum Sonntag den 8. Oktober. Drei Abende lang gibt es regionale und internationale Acts aus der experimentellen Musik- und Medienszene.

Am Donnerstag den 12. Oktober zieht das Festival weiter nach Essen und bespielt dort den Goethebunker.

Und am 14. Oktober gibt es den Sonntagsausklang im Dortmunder Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet aka „Schloß Eving“.

Zu hören gibt es an allen drei Orten aktuelle Sound-Konzepte zwischen Electronica, Klangkunst, Postdigitalia, Field Recordings, Performance und Maschinen-Folk. Im Themenworkshop „dis.GUI.sed“ werden Jugendliche dabei selbst zum aktiven Teil des Festivals.

„Blaues Rauschen“ feiert seine Premiere mit einem beachtlichen Line-Up* und soll sich in den kommenden Jahren als örtlich wie thematisch flexibles Veranstaltungkonzept etablieren. Es versteht sich damit auch als ein wichtiges Zeichen für den andauernden Willen einer städteübergreifenden, überregional ausgerichteten Kulturpolitik.

*Club Bleu/Native Instrument/Balazs Kovacs/Bloort/Demdike Stare/Enrique Tomas/Jasna Velickovic/FrauFranke50kHz/Mouse on Mars/Leafcutter John/Roman Eisenmann/Raumzeitpiraten/Dominic Robertson/Sonic Robots/Zlatko Baracskai/Karlheinz Mauermann/Marsen Jules/Namia Leigh

Das komplette Programm gibt´s auf der Webseite BLAUES RAUSCHEN.

#klangkunst #soundart #soundscapes #electronica #fieldrecording

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Blaues Rauschen 2017/2018/2021

„Vielfalt der Stile als Herausforderung“

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AufRuhr im Museum

Kurator Ralf Piorr hat für das Herner Heimatmuseum im Stadtteil Unser Fritz zahlreiche Exponate zum Thema Musikszene zusammengetragen. Etliche Alben und Plakate aus der aktivsten Zeit des Verlags zieren dort nun die Wände.

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02.06.2017 – Ambitionierte Konzerte: Matthias Mainz & Hesen Kanjo

performance lecture /// Flottmann-Hallen Herne ///

Freitag, 02.06.2017 /// 20:00 Uhr ///

Performance-Lecture und Konzert:

Hesen Kanjo und Matthias Mainz über Differenz, Wahrnehmung, Einhegung und Übernahme in der Improvisation

Die Zusammenarbeit des Kanun-Virtuose Hesen Kanjo und des elektro-akustischen Improvisationsmusikers Matthias Mainz hat ihren Ursprung in den Laboren der Plattform für Transkulturelle Neue Musik in 2016. In der gemeinsamen Improvisation mit live-elektronischen Mitteln erforschen sie Wege, ihre entfernten Musiktraditionen und Spielhaltungen miteinander in Kommunikation zu bringen. Dabei vermeiden sie die üblichen kurzfristigen musikalischen Strategien, mit denen zB bekannte Improvisationsmuster aus dem Jazz um scheinbar exotische Rhythmen oder Klangfarben angereichert werden werden oder Melodien aus traditionellen Kontexten westlich instrumentiert werden.

Die Performance-Lecture verweist auf die prozesshaft miteinander verwobenen Transformation von Spielweisen, Instrument, Musikerpersönlichkeit und Publikumswahrnehmung. Die konzertanten Teile zeigen die solistischen Konzepte der beiden Künstler sowie ihre Synthese.

Der aus Aleppo stammende syrisch-kurdische Qanun-Virtuose Hesen Kanjo lebt seit 1996 in Europa und hat seitdem zahlreiche herausragende Vertreter türkischer, arabischer und kurdischer Makkam-Stile begleitet. Während er sich in der Begleitung um stilgetreue Unterstützung der Solisten bemüht, entwickelt und verändert er sein Instrument und seine Spielweise in seinen Solokonzerten und überträgt die vielfältigen Klangfarben kurdischer Gesangstechniken in sehr feine Tonfärbungen auf das Instrument, um so einen kurdischen Stil auf der Qanun zu begründen. Hesen Kanjo und Matthias Mainz lösen in ihrem Zusammenspiel melodische und rhythmische Fragmente aus den traditionellen Spielweisen Kanjos und bringen sie in Kommunikation mit Elementen elektro-akustischer Spielweisen, die auf musikalische Haltungen der westlichen Avantgarde seit Mitte des 20. Jahrhunderts zurückgehen und die sich dort ihrerseits bereits zu idiomatischen Traditionen verdichtet hatten.

Videolink Matthias Mainz

Videolink Hesen Kanjo

Das hier annoncierte Konzert versteht sich als Etappe auf dem Weg zum 1. Festival „Blaues Rauschen“ im Oktober 2017.

Experimentell, international, verwegen, unabhängig: Unter dem Titel “Blaues Rauschen” möchte AufRuhr Records in unregelmäßigen Abständen eine Konzert- und Performancereihe und ein städteübergreifendes Festival etablieren.

AK 15,- € / 11,- € erm.

Kartenreservierung unter 02323 / 162953 oder per e-Mail an flottmann-hallen@herne.de.

Flottmann-Hallen Herne

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Konzerte 2015-2016

„Fünf plus eins macht ∞“

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Konzerte 2015-2016

„30 Jahre Flottmann-Hallen“